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Schnell ins Netz! Die Mög­lich­kei­ten im Über­blick

Heutzutage ist eine Internetverbindung ähnlich unverzichtbar wie Strom oder Wasser – ein alltäglicher, aber wichtiger Bestandteil, der unser Leben durch einfachen Zugang zu Informationen und Kommunikation deutlich erleichtert. Um die besten Angebote für Ihren Anschluss zu finden, ist es wichtig zu wissen, welche Anbieter und Technologien an Ihrem Wohnort verfügbar sind.


Diese praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung hilft Ihnen dabei, die Möglichkeiten an Ihrem Standort besser zu verstehen und die passende Lösung für Ihre Bedürfnisse – sowohl heute als auch in der Zukunft – zu finden.


Los geht’s!

1.
Verfügbarkeit prüfen

Bevor Sie sich Gedanken über die benötigte Geschwindigkeit für Ihren Internetanschluss machen, prüfen Sie zunächst die bestehenden Möglichkeiten an Ihrer Adresse.

Für eine realistische Übersicht empfiehlt es sich, im Breitbandatlas des Bundes nachzuschauen. Diese Online-Datenbank, die von der Bundesnetzagentur betrieben wird, zeigt Ihnen, welche Internet-Technologien (z. B. DSL, Kabel oder Glasfaser) und welche Übertragungsraten an Ihrem Standort verfügbar sind.

Die Daten im Breitbandatlas werden mehrmals im Jahr aktualisiert. Sie geben eine gute Orientierung über die Möglichkeiten, die mindestens zur Verfügung stehen - sind aber keine Echtzeit-Angaben.

So gehen Sie vor:

  • Öffnen Sie den Breitbandatlas des Bundes und geben Sie Ihre genaue Adresse ein.
  • Sehen Sie nach, welche Anbieter dort gelistet sind und welche Anschlüsse sie bereitstellen, bzw. welche Übertragungsraten (Breitbandklassen) verfügbar sind.
  • Notieren Sie sich insbesondere die Anbieter von Glasfaseranschlüssen.
  • Besuchen Sie die Webseiten der im Breitbandatlas angezeigten Anbieter, um weitere Informationen und Angebote zu erhalten.
Was bedeuten FTTx-Varianten und HFC?

Diese Abkürzungen geben an, wie nah die Glasfaserleitung an Ihr Zuhause geführt wird – je näher, desto stabiler und leistungsfähiger ist in der Regel die Internetverbindung.

“FTT” steht für „Fiber to the …“ und beschreibt, bis wohin die Glasfaser verlegt ist:

  • FTTC (Fiber to the Curb): Die Glasfaser endet nahe der Straße an einem Verteilerkasten. Die letzte Strecke zu Ihrem Haus läuft über bestehende Kupferkabel. Die Qualität der Datenübertragung nimmt mit der Länge dieses Kupferkabels und der Anzahl der Kunden, die ebenfalls über dieses Kupferkabel versorgt werden, ab.
  • FTTB (Fiber to the Building): Die Glasfaser endet im Gebäude, meist im Keller. Von dort geht es über bestehende Leitungen (dies ist oftmals Kupfer) weiter in die Wohnungen.
  • FTTH (Fiber to the Home): Die Glasfaser wird direkt bis in Ihre Wohnung oder Ihr Haus verlegt. Das ist die modernste und leistungsfähigste Lösung. In der Wohnung muss dafür keine komplizierte Technik aufgebaut werden – ein Router wird angeschlossen, und schon steht die volle Leistung bereit.

HFC (Hybrid Fiber Coax) ist eine Kombination aus Glasfaser- und Koaxialkabel-Technologie, die häufig in Kabel-TV-Netzen eingesetzt wird. Die Glasfaserleitung führt bis zu einem Knotenpunkt im Wohnviertel, die weitere Verbindung zu den Haushalten erfolgt über Koaxialkabel. Die verfügbare Bandbreite wird dabei auch mit anderen Nutzern geteilt und kann je nach Kabellänge sowie Tageszeit schwanken.


2.
Angebote und Informationen der Anbieter prüfen

Jetzt wissen Sie, welche Anbieter an Ihrer Adresse einen Internetanschluss bereitstellen. Im nächsten Schritt lohnt es sich, genau zu prüfen, welche Ausbaupläne existieren und welche Tarife aktuell angeboten werden. Der Breitbandatlas des Bundes zeigt den Ausbaustand zum letzten Aktualisierungstermin – er gibt jedoch keine Echtzeit-Informationen oder Hinweise auf zukünftige Ausbauprojekte.

So gehen Sie vor:

  • Besuchen Sie die Webseiten der Anbieter und nutzen Sie dort die Verfügbarkeitsprüfungen und Informationen zu geplanten Ausbaugebieten.
  • Achten Sie besonders auf Hinweise zum geplanten Glasfaserausbau, zu Zeiträumen und Voraussetzungen.
  • Vergleichen Sie die aktuellen Angebote und Tarife der Anbieter, um herauszufinden, welche Möglichkeiten Sie haben und Ihre nächsten Schritte gut vorbereitet anzugehen.
3.
Ausbauplanungen erfragen

Oft gibt es mehr Möglichkeiten für einen schnellen Internetanschluss, als auf den ersten Blick sichtbar sind – nicht alle Ausbaupläne werden sofort öffentlich bekannt gegeben. Wenn Sie im Breitbandatlas des Bundes oder auf den Webseiten der Anbieter keine eindeutigen Informationen finden, bedeutet das nicht unbedingt, dass an Ihrer Adresse kein Ausbau geplant ist.

Deshalb lohnt sich der direkte Kontakt zu den zuständigen Stellen vor Ort. In Ihrem Wohnort gibt es meist zentrale Anlaufstellen, die alle Informationen zu laufenden und geplanten Breitband-Ausbauprojekten bündeln. Eine kurze Nachfrage bringt oft Klarheit und zeigt Ihnen, welche Perspektiven für Ihren Internetanschluss bestehen.

So gehen Sie vor:

  • Suchen Sie auf der Webseite Ihrer Kommune nach der zuständigen Stelle für den Breitbandausbau. In größeren Städten gibt es oft eine eigene Abteilung oder Ansprechperson, meistens im Bereich “Wirtschaft” oder “Bauamt” oder unter Stichwörtern wie „Digitalisierung“ oder “Breitband”.
  • Der Ausbau in kleineren Kommunen wird häufig durch den Landkreis koordiniert – dort gibt es zugehörige Ansprechpartner und Informationen.
  • Prüfen Sie zusätzlich, ob Ihr Bundesland spezielle Unterstützungsangebote für den Breitbandausbau bereithält.

Kommunale Verantwortliche für den Breitbandausbau tragen oft Bezeichnungen wie „Breitbandkoordinatoren“, „Gigabitkoordinatoren“, „Glasfaserkoordinatoren“ oder „Infrastrukturkoordinatoren“.

Baden-Württemberg    Bayern    Berlin    Brandenburg    Bremen    Hamburg    Hessen    Mecklenburg-Vorpommern    Niedersachsen    Nordrhein-Westfalen    Rheinland-Pfalz    Saarland    Sachsen    Sachsen-Anhalt    Schleswig-Holstein    Thüringen    

Hier finden Sie eine Übersicht mit Ansprechpartnern für Baden-Württemberg, die Ihnen helfen können, den aktuellen Stand der Ausbauplanungen in Ihrer Region zu ermitteln.

Ministerium des Inneren für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg Kompetenzzentrum für Breitband und Mobilfunk

Breitband

E-Mail: breitband@im.bwl.de

Telefon: 0711 231-3738

Web: www.im.baden-wuerttemberg.de und www.digital-laend.de


Mobilfunk

E-Mail: mobilfunk@im.bwl.de

Telefon: 0711 231-3739

Web: www.mobilfunk-bw.de und www.digital-laend.de

Hier finden Sie eine Übersicht über die Kontaktmöglichkeiten für Bayern, die Ihnen helfen können, den aktuellen Stand der Ausbauplanungen in Ihrer Region zu ermitteln.

Breitband

Bayerisches Breitbandzentrum

Telefon: 09621 96543-90

E-Mail: breitbandzentrum@bayern.de

Web: www.schnelles-internet-in-bayern.de und www.ldbv.bayern.de

Mobilfunk

Bayerisches Mobilfunkzentrum

Telefon: 0941 5680-1575

E-Mail: mobilfunk@reg-opf.bayern.de

Web: www.regierung.oberpfalz.bayern.de und www.mobilfunk.bayern

Hier finden Sie eine Übersicht über die Kontaktmöglichkeiten für Berlin, die Ihnen helfen können, den aktuellen Stand der Ausbauplanungen in Ihrer Region zu ermitteln.

Gigabit-Kompetenz-Team Berlin der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe 

Referat III B - Digitalisierung, Mobilität, Gesundheitswirtschaft

Telefon: 030 2636-1010

E-Mail: gkt@gigabit.berlin.de

Web: www.berlin.de/gigabitstrategie

Web Breitband: www.berlin.de/gigabitstrategie/breitband

Web Mobilfunk: www.berlin.de/gigabitstrategie/mobilfunk

Hier finden Sie eine Übersicht über die Kontaktmöglichkeiten für Brandenburg, die Ihnen helfen können, den aktuellen Stand der Ausbauplanungen in Ihrer Region zu ermitteln.

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz

Telefon: 0331-8661635

Breitband

E-Mail: referat23@mwaek.brandenburg.de

Web: mwaek.brandenburg.de/de/breitbandausbau

 

Mobilfunk 

E-Mail: mobilfunkausbau@mwaek.brandenburg.de 

Web: mwaek.brandenburg.de/de/mobilfunk 

Hier finden Sie eine Übersicht über die Kontaktmöglichkeiten für Bremen, die Ihnen helfen können den aktuellen Stand der Ausbauplanungen in Ihrer Region zu ermitteln.

Breitband Zentrum Niedersachsen-Bremen (b|z|n|b)

Telefon: 04795 957-1150

E-Mail: info@bznb.de

Web: www.bznb.de

Hier finden Sie eine Übersicht über die Kontaktmöglichkeiten für Hamburg, die Ihnen helfen können, den aktuellen Stand der Ausbauplanungen in Ihrer Region zu ermitteln.

Bezirksamt Hamburg-Mitte, Koordinierungsstelle Glasfaserausbau (KG)

Telefon: 040/42854-3330

E-Mail: kg@hamburg-mitte.hamburg.de

Hier finden Sie eine Übersicht über die Kontaktmöglichkeiten für Hessen, die Ihnen helfen können, den aktuellen Stand der Ausbauplanungen in Ihrer Region zu ermitteln.

Breitbandbüro Hessen

Telefon: 0611 95017-8475

E-Mail: info@breitbandbuero-hessen.de

Web: www.breitbandbuero-hessen.de

Hier finden Sie eine Übersicht über die Kontaktmöglichkeiten für Mecklenburg-Vorpommern, die Ihnen helfen können, den aktuellen Stand der Ausbauplanungen in Ihrer Region zu ermitteln.

DVZ Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern GmbH

Telefon: 0385 4800-317

E-Mail: bkz@dvz-mv.de

Web: www.breitband-mv.de

Hier finden Sie eine Übersicht über die Kontaktmöglichkeiten für Niedersachsen, die Ihnen helfen können, den aktuellen Stand der Ausbauplanungen in Ihrer Region zu ermitteln.

Breitband Zentrum Niedersachsen-Bremen (b|z|n|b)

Telefon: 04795 957-1150

E-Mail: info@bznb.de

Web: www.bznb.de

Hier finden Sie eine Übersicht über die Kontaktmöglichkeiten für Nordrhein-Westfalen, die Ihnen helfen können, den aktuellen Stand der Ausbauplanungen in Ihrer Region zu ermitteln.

Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIKE)

Referat Grundsatzfragen Digitale Infrastruktur

E-Mail: digitaleinfrastruktur@mwike.nrw.de

Web: www.wirtschaft.nrw/ministerium

Hier finden Sie eine Übersicht über die Kontaktmöglichkeiten für Rheinland-Pfalz, die Ihnen helfen können, den aktuellen Stand der Ausbauplanungen in Ihrer Region zu ermitteln.

Gigabit-Kompetenzzentrum des Landes Rheinland-Pfalz

Telefon: 06131 - 16 3843

E-Mail: breitband@mastd.rlp.de

Web: www.breitband.rlp.de

Hier finden Sie eine Übersicht über die Kontaktmöglichkeiten für das Saarland, die Ihnen helfen können, den aktuellen Stand der Ausbauplanungen in Ihrer Region zu ermitteln.

Breitbandbüro Saar Zweckverband eGo-Saar

Telefon: 0681 857420-55

E-Mail: breitband@ego-saar.de

Web: www.breitband-saarland.de

Hier finden Sie eine Übersicht über die Kontaktmöglichkeiten für Sachsen, die Ihnen helfen können, den aktuellen Stand der Ausbauplanungen in Ihrer Region zu ermitteln.

Digitalagentur Sachsen, Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Telefon: 0351 212495-50

E-Mail Breitband: breitband@digitalagentur.sachsen.de

E-Mail Mobilfunk: mobilfunk@digitalagentur.sachsen.de

Web: www.digitalagentur.sachsen.de

Hier finden Sie eine Übersicht über die Kontaktmöglichkeiten für Sachsen-Anhalt, die Ihnen helfen können, den aktuellen Stand der Ausbauplanungen in Ihrer Region zu ermitteln.

Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt

Telefon: 0391 567 7130

E-Mail: theo.struhkamp@sachsen-anhalt.de

Web: www.breitband.sachsen-anhalt.de

Hier finden Sie eine Übersicht über die Kontaktmöglichkeiten für Schleswig-Holstein, die Ihnen helfen können, den aktuellen Stand der Ausbauplanungen in Ihrer Region zu ermitteln.

Breitband-Kompetenzzentrum Schleswig-Holstein e.V.

Telefon: 0431 5700-5095

E-Mail: info@bkzsh.de

Web: www.bkzsh.de

Hier finden Sie eine Übersicht über die Kontaktmöglichkeiten für Thüringen, die Ihnen helfen können, den aktuellen Stand der Ausbauplanungen in Ihrer Region zu ermitteln.

Digitalagentur Thüringen GmbH und Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen GmbH

Telefon: 0361 5603-306 / 0361 5603-0

E-Mail: info@da-th.de und info@leg-thueringen.de

Web: www.digitalagentur-thueringen.de und www.leg-thueringen.de

4.
Mobilfunk als Möglichkeit

Auch wenn in Ihrer Region derzeit kein Glasfaserausbau geplant und keine andere Festnetztechnik (VDSL, TV-Kabel) verfügbar ist, die Ihren Bedarf deckt, müssen Sie nicht auf schnelles Internet verzichten. In diesem Fall kann mobiles Internet über 4G (LTE) oder 5G eine gute und zuverlässige Alternative sein.

So gehen Sie vor:

  • Nutzen Sie die Mobilfunk-Monitoring-Karte der Bundesnetzagentur und geben Sie Ihre Adresse ein, um zu sehen, über welche Anbieter an Ihrem Standort eine Versorgung mit 4G oder 5G verfügbar ist.
  • Prüfen Sie auch auf den Webseiten der Mobilfunkanbieter die Verfügbarkeit. Dafür stellen die Anbieter unter Stichworten wie „Netzabdeckung“ interaktive Karten bereit.
  • Vergleichen Sie dort auch passende Tarife, zum Beispiel für mobile WLAN-Router.

Für einen einfachen Einstieg ins Internet über Mobilfunk finden Sie hier unsere Schritt-für-Schritt Anleitung: Ihr Weg zum Internet über Mobilfunk.

5.
Weitere Internetlösungen

Schnelles Internet ist heute wichtiger denn je – selbst dann, wenn bei Ihnen kein Festnetzanschluss verfügbar ist und die Mobilfunkversorgung nur eingeschränkt funktioniert. In vielen Fällen eröffnen sich dennoch alternative Wege für eine zuverlässige und leistungsstarke Internetverbindung. Welche Optionen für Sie infrage kommen, hängt unter anderem von Ihrem Standort und den baulichen Gegebenheiten ab.

Internet über Satellit

  • Besonders in abgelegenen Gegenden kann Internet über Satellit eine praktische Lösung sein. Die Technik hat sich in den letzten Jahren weiter verbessert und bietet deutlich bessere Geschwindigkeiten und stabilere Verbindungen als früher.

Internet über Richtfunk

  • Dabei wird eine stabile Funkverbindung von einem bestehenden Netzanschluss direkt zu Ihrem Gebäude eingerichtet.
6.
Ihr Fahrplan zur bestmöglichen Internetverbindung

Mit diesen Schritten behalten Sie den Überblick und finden die passende Lösung für Ihren Standort. So eröffnen Sie sich neue digitale Möglichkeiten – schnell, zuverlässig und zukunftssicher.

Wir unterstützen Sie gern bei allen weiteren Fragen und helfen Ihnen, die passende Lösung rund um das schnellste Netz zu finden:

Gigabitbüro des Bundes

E-Mail: kontakt@gigabitbuero.de

Tel.: +49 30 26365040